um von der Rcchtheit abweichen zu können, Pred.Sal. 7, zo. Wo er sich gleichsam über seine Her-zcnstiescn wundernd, hinzu fügt: Wer ist soweise und wer kann das auslegen? d. i. der Menschist sich selbst ein Räthsel. Nur entschuldigt ihn dasnicht, weil er in völliger Freyheit das Gesetzübertritt. Und das von *) Salomo darf unSnicht sehr befremden, da wir in unfern Zeitenähnliche Erfahrungen gehabt haben.
Aber von David muß ich reden, der selbst disGcboth, wie ich nach obigem glauben muß, über-treten hat. Denn obwol er nicht in den Zustandseines Sohns Salomo verfallen ist, der es denpompösen Monarchen des Orients wollte gleichthun, so hat er doch hier gefehlt: welches seineGeschichtschreibcr erzählen, und durch die Erzäh-lung selbst ihr Urthei! darüber äussern. Das Ein-zige, was sich für ihn sagen läßt, oder vielmehr,was ihn selbst bey seinem Weibcrnehmen bestimmt
hat,
Vey Solomons Weiberwesen ist kritisch etwas zu er-innern, wozu oder hier der Ork nicht ist. Durch eineBemerkung, die ich gemocht, und erweislich ist, be-kommt die ^Sowe eine ganz ondere Gestalt, dovonfolgende. Indessen hoc er immer gräulich e.rcedirt,und die Weiber hoben ihn vom Wege der^ittliwkcitabgeführt Neh iz, 26. Nicbt nur tbot dos die Men-ge, sondern auch die heidnische Herkunft. Und diesämtliche Weiber, die Nebemios dort abtrennte, wa-ren nicht nur Heidinnen, sondern auch Götzendwncrin-nen.
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