nur zu Hause erzählt, und das übrige deckte einundurchdringlicher Schleier. Moses aber schriebdas nach etlichen hundert Jahren, und da wareben die Verhinderun g des Todes Isaaks daskräftigste Mittel die Menschenopfer zu verleiden:ja es schien wol, daß sie gerade dieses bewirkensollte. Wie denn auch Gott, um seine Meynungdarüber deutlich zu sagen, in dem Gesetz z Mos.20, 2. auf das Opfern seiner Kinder, da-mit sich niemand buf Abraham beriefe, die To-desstrafe setzte. S. auch Jcr. 7, zi. Mich. 6, 7.Ich darf daher, wenn ich Vis alles erwäge, freybehaupten,daß die, die in der Vorzeit Menschen undgar ihre Kinder opferten, gar nichts von *) Abra-hams Handlung gewußt haben. Denn gewiß hater um seines guten Namens willen alles möglichstgeheim gehalten, welches auch Isaak gethan hat.— Was aber die Absicht Gottes beym ganzenVorgang war, hat ihm Gott nachher — wennnicht gleich auf dem Berge Moria — entdeckt,daß dis nämlich ein Vorbild oder Lehrbild vomkünftigen Opfertode des Meßias seyn sollte, vcrgl.1 Mos. ist, 17. Inzwischen mußte er das vorabnicht wissen, weil darin eben die Versuchung und
Glau-
"t Iephtha mochte bc» weniger Aufklarung tsch so seineWandlung entschuldigen. Aber auch das hält nicht Stich,weil die Geschichte ihn das Gegeurheil lehrte. Hierumrede ich dep ? Mos. 27/ 29. bepläufig.