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1,1 (1803)
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III

in den Tod geben, ja selbst ihn als Opfer abzu-schlachten sich entschließen würde, ebenso thörichtscheint der Vernunft die Bibellehre, daß Gottum un scrntw illen feinen eignen Sohn zumOpfer für unsere Sünden gemacht und hingegenbcn habe. Und doch glaubt vis jeder aufgeklärteBibelchrisi, der einmal von Gott in das Ge-fühl seiner Sünden geführet ist. Ihm ist der TodChristi als Söhntod willkommen, weil ihm dadurchauf einmal die Seelenruhe, -und die Befreyungvom bösen Gewissen zu Theil wird.

Dis aber muß ich auch bemerken, daß Gott inseinem Befehl an Abraham nicht unvorsichtiggehandelt, und nicht dadurch bey den Heiden zuMenschenopfern Anlaß gegeben habe. Denndie Geschichte war und blieb geheim bey Abrahamund Sara, der er das *) vielleicht hernach ent-deckte, wie auch bey Isaak, dem Erben des Glau-bens und der Verheissung Abrahams. In seinemHause ward kein Mensch das geringste gewahr.Selbst die zween Knechte, die er mitnahm, sahenunten am Berge nichts, und als Abraham mitIsaak zurück kam, hörten sie bloß, daß er drobeneinen Widder geopfert hatte. Dis letzte also ward

nur

H Ick sage: vielleicht, denn Sara mochte anck zu denengehören, die daö noch nicht tragen und begreifen konn-ten. Und dann schwieg er. S. Ivh. >6," 12.