sonders die Weisheit Gottes verehren, dessen Ab-sichten hiebey, wie beym Befehl von Errichtungder ehernen Schlange, erst spät unter dem N. T.sollten enthüllet werden. Au geschweige!!, daß derletzten Zeit noch manches aufbehalten ist, daswir dann erst in der Bibel einsehen und durchse-hen werden. S. Jes. Ii, y. Dan. 12, 4. Offcnb.icz, 7. — Und vielleicht war die Aufhellung diesesalten Thatbeweiscs für die Versöhnungslehre ge-rade für unsere Tage bestimmt, da man diese bi-blische, gottgeziemende und höchsttröstliche Lehrenicht bloß bezweise ln, sondern gar verlästernkann. Wie man Iesum selbst nicht für den SohnGottes, fondern nur für einen großen Menschen,und einen Weisen, wie *) Socrates, hält, denman ihm ohne Scheu zur Seite setzet.
Welch eine herrliche Belehrung wird nundie ganze Geschichte jener sogenannten Versu-chung. Denn so paradox, seltsam und unglaub-lich es schien, daß Abraham seinen geliebten Sohn
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Aber konnte wol Socrates wie Jesus sagen: I chbin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemandkomme zum Vater, denn durch mich. Ivb. 14, 6.Dis zeigt, daß er mehr als den reinen Deismus ge-lebret habe, wie ein G roß c r Mann etwasparthenischaus Joh. 4, 24. schloß. Er gibt sich in jenen Wortenklar für den ewigen Beglücker aus. S. auchJvh. 11, 25. 26. Ein Praler war er nicht, oder deran sich selbst Gefallen halte, und Lügen kannte ernicht.