ward, i Macc. i, 59. die alte achte Lesart sicherhalten hat. Und diese soll man, weil sie ganzerweislich ist, und vom Text gefordert wird,ohne Bedenken wieder hinein setzen, wie manPsalm 14?, nach V. ig. auch auS dem Griechischenden VcrS herstellt, um daS ) zu haben, welchesda im Alphabet fehlt. Es ist inzwischen höchstnöthig, die Juden, welche die heutige Hand-schriften ihrer Thora wol für unfehlbar halten,durch den Augenschein zu überzeugen, daß dieserRuhm ganz ohne Grund sey. Und dazu dient ge-rade diese unsere Stelle. So habe ich auch an-derswo gezeigt, daß daS molsäetlr abiclia z Mos.ist, ii. ein Zusatz sey, der den Text verwirrt.Doch genug hievon.
AlS Zusatz füge ich hier noch folgende Bemerkun-gen an, um meine obige Behauptung zu bestärken.
Die Söhne NoahS waren alle drey in dieserGeschichtebctheiligt. Der eine Ham hatte sich nachder Erzählung deS Textes sehr schlecht, die beiden 'andern, Sem und Japhet hingegen, löblich undmusterhaft betragen. Also mußte Noah, derdieses erfuhr, auch über alle drey den Fluch undden Segen aussprechen. Der Fluch geht voran,und mußte dem Ham gelten, weil dieser derFrevler und gräuliche Mensch war, und dis ge-schieht V. 2?. Dann folgt V. 26. 27. der Segen
über