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Handlung der Wollust wider Gottes Gcboth aus-gcübet, und so den Tempel seines Leides besteckethat. Was habt ihr doch, sagt Paulus, fürFrucht, welcher ihr euch jetzt vor Gott und Menschenschämen müßt? Rom. 6, 21. Als nun Adam dasGefühl seiner Nacktheit gestand, so fragte Gottweiter: Wer ihm vis gesagt habe, daß er nacketwäre, und ob er nicht von dem Baum gegessenhätte, den Er ihm aus Güte vcrbothen hatte? —Leugnen konnte er nicht, er nahm also das ch Ent-schuldiget ngs sy ste m zur Hand, und schob dieganze Schuld auf die Gattinn, die ihm Gott gege-ben hätte. Er dachte nicht, daß ein jeder versuchtwird, wann er von seiner eignen Lust gereizetund gclockct wird, und er wie ein Thier ihr thö-richt folget. Also war bey Adam (was auch unsereWeisen sagen mögen) Verstand und Herz ver-dorben, und das einzig durch den Ungehorsam. —Jetzt mußte die Eva Rede stehen und sagen:warum sie das gethan hätte? Auch diese vergaßsich selbst, und schob alles auf den Teufel. DieSchlange, sagt sie, (oder dtt dlaedaleli) hat mich
betrogen.
ch Ich besitze ein Buch dieses Namens, das aus zwei)Tbeilen besteht, und Rambachs Vorrede hat, dessen2w Ansage i?Z5 Zu Leipzig erschienen ist.
Wenn der Mensch der Sünde folgt, dann gebeut derWille dem Verstand, dann ist alles verkehrt und laustverkehrt.