war, befahl Gott durch Allmacht wie in Aegypten,daß die dicken Dünste sich bcrthcilcn sollten, unddavon kam so viel Licht, daß man zwar keineSonne sah, doch aber der Unterschied zwischenTag und Nacht sich zeigte, wenn jemand damalsauf Erden hätte stehen können.
Gott ist ein wahrer Lichtschaffer, der alle Dün-ste und mit ihnen alle Finsierniß vertreibt. Wenner das thut, dann kann endlich die Sonne derAufklarung ohne Hinderniß durchbrechen. An-fangs zwar ist Vis nur ein Erstlings licht, so aberdoch immer von der Sonne herkommt, obschondie Welt diese noch nicht sehen kann. Inzwischenzweifelt der Weise daran gqr nicht, weil er. dieExistenz der Sonne glaubte, ohne die bisher garkein Licht auf Erden hätte scyn können. AllesLicht, das wir haben, ist von der Sonne, undalle unsere Weisheit ist von Gott,
Um aber auch zu zeigen, daß ich den TextMösts nicht foltere, so will ich hier meine Ue-bcrsclzung des itcn und 4tcn Tageswcrks geben.Da heißt es: i Mos. i, i-z. Im Anfang schufGott Himmel und Erde, (d. h. das ganze Weltallmit allen seinen sichtbaren und unsichtbaren Kör-permassen). Aber die Erde war damals noch wü-ste und leer, (sie war ohne Gestalt und unsichtbar)peil sie ganz unter Wasser stand und die dickste
Finster-