kich verstanden werden muß, und nichts weni-ger als alte Mythologie ist.
Nun will ich am Schluß auch noch sagen, wieich selbst mit Beybchaltung jener Grundideen ebendis im Unterricht für jeden faßlich vortragenmöchte.
Im Anfang, sage ich, als noch nichts vondem Allem da war, was wir jetzt sehen, hat GottHimmel und Erde, das heißt, die ganze Weltdurch feine Allmacht, die wir nicht begreifen kön-nen, hervor gebracht, und hat dem gerufen, dasnicht ist, daß es sey, Rom. 4, 17. Damals warAlles auf Erden unsichtbar, ungestalt und formlos.Die Erde war wüste und leer, ganz mit Finsternißumgeben, und das Wasser stand über der ganzenErde. So hatte denn keine Sonne den geringstenLichtstral zu der Erde hinbringen können, die ganzmit Dünsten von dem Wasser umgeben war, wel-ches sie überall bedeckte. Es war hier wie bei,der ägyptischen Finsterniß, die drey Tage währteund auch so dicke war, daß man sie gleichsam greifcn konnte. Denn wegen der Finsterniß konnte selbstam Tage, d. i. zu der Zeit, wann die Sonnestand, niemand von seinem Orte aufstehen undGeschäfte verrichten : kurz, es war in AegyptenNacht bey Tage. 2 Mos. 10, 21-2g. Hier, alsim Anfang die Erde auch so mit Finsterniß bedeckt
war.