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1,1 (1803)
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sollte Beweis der wahren und göttlichen Religionseyn, welche er im Volk Israel erhalten wollte.Und daher beruft Er sich bey Iesaia zum öfter»darauf, daß er Dinge zuvor verkündigte, die her-nach kommen sollten. Ja er sagt, daß bey densreyen Entschlüssen der Menschen dennoch Sein(Gottes) Anschlag bestehe und Er alles thue, wasihm wohlgesallt. Wie dis die Weissagungen vonCyrus Jes. 44, 28. Ca». 45, 16. Cap. 46, 10.11. lehren, da dieser König-, der dort gar mitNamen genannt wird, erst »nach 200 Jahrenlebte. Es ist daher dis ein handgreiflicher Be-weis, daß ein Gott die Welt regiert, und daß dieEreignisse darin nicht vom Zufall oder vom blin-den Schicksal abhangen. Solche Belehrung konnteEr der Welt am schicklichsten durch Weissagun-gen geben, daher er nach seiner Weisheit undGüte gerade dis Mittel gewahlet hat. Wer dasnicht einsehen kann, daß es eben um dieser Ur-sache willen in der Bibel bestimmte Weissagun-gen gebe und geben müße, der zeichnet sichwahrlich nicht als sehr aufgeklart aus, und wennihm auch die ganze Welt den Namen eines Licht-fchassers gäbe. Ich habe darum immer daS Urtheildes Juden Iosephus über den Prophet *) Daniel

in

") Bcp diesem Propheten gelten keine Einfälle eines al-len oder neuen Porphpeius. Wer die Geschichte kennt,