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1,1 (1803)
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muß der Exeget erst nach einer *) Iahrcnreiheseine Sachen der Welt vorlegen wollen, dennmit ungahren Speisen ist man bisher gnug be-schweret worden. Kurz, man muß in der Furchtdes Herrn in der Bibelerklärung arbeiten, undalles lange von allen Seiten besehen haben , damitman zuletzt sagen könne: Ich glaube, darumrede ich. Aber dann wird man auch den Beyfallder Vernünftigen haben, der mehr als das Ge-schrei) des Haufens ist. Laien selbst, die aber ge-übte Sinne in Gottes Wort haben, werden unsnun vertheidigcn, und Leute, die sonst allein dasgroße Wort haben wollten, werden schweigen müs-sen. Denn Menschenrechte und Menschenpflichtcnwerden doch jetzt nicht wie in den vergangnen Iah-ren verkannt. Nun zur Sache, da ich einigeGrundsätze und Verhaltungsregeln vortrage, dieich befolget habe und nach welchen man mich beur-theilcn soll.

Die Bibel ist unstreitig ein Buch, das geschrie-ben ist, um verstanden zu werden. NichtEngel, sondern Menschen, aber fromme Menschen,sollten sie schreiben, im Mcnschenstil und mitMenschcngriffeln Ies 8, i. Die Bibel muß also

von

*) Dann darf man mit dem Dichter sagen :

Semper eßo auclitor tsritum, nunguamnc rc.

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