empfangen hast. So du es Zaber empfangen hast,was rühmest du dich denn, als der c6 nicht em-pfangen hätte, i Cor. 4, 7.
Ich habe längst das Unnatürliche, das Trost-lose in der heutigen Bibelerklärung gefühlt, jundbin dadurch zum öftern höchst betrübt worden. In-dessen wußte ich für mich, was und an wen ichbisher geglaubct habe. Ich kannte theils aus demUnterricht meiner wcrthen Lehrer, die alle nunAsche sind, theils aus eignem Forschen und Er-fahrung den theuren Glauben, der als die köst-lichste Beylage einmal den Heiligen übergeben ist.Und also hatte es mit m i r keine Gefahr, daß ichdurch die neuen Ausleger verführet und wegge-schleudert worden wäre, denn 1 Joh. 2, 20. 27.ist und bleibt ein ewig - wahres Wort. Ich habedaher auch wo! einst aus redlicher Absicht für dieWahrheit schriftlich geredet und gestritten. Ichließ aber doch zuletzt ab, und zog mich in michselbst hinein, als eine Zeit kam, wo der Klugeschweigen mußte, welches eine böse Zeit war. Amos5, iz. Doch hievon kein Wort mehr, weil ichdis vergessen und des Alten nicht gedenken will.Ich fange also jetzt in Gottes Namen an meinebiblische Begriffe und Gedanken vor und nach mit-zutheilen, und soll vorab hier darüber näher SWchcnschaft geben.
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