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widmen, oder gegen die Feinde des Kreuzes auszu-ziehen. Dieses Kreuz war zugleich ihr Kleid und ihreFahne. In einer Gemeinde von Kriegern, in der mannur auf dem Wege der Tugend zu Würden gelangentonnte, gab es keinen Ehrgeiz. Die christliche Liebe,die erste ihrer Pflichten und der Tugenden des Ehristen-hums, vcrläugnetcn sie selbst gegen die Ungläubigennicht, und welchen Wortheil sie auch immer im Kampfeerlangt haben mochten, suchten sie, zufrieden, die Bar-baren zu entwaffnen, im Schooße des Sieges nursie zu bekehren, oder wenigstens außer Stand zu setzen,den Christen zu schaden.«
Es ist wahr, dieß war das goldene Zeitalter desOrdens vom heiligen Johann von Jerusalem; aber,obwohl sie im Verlaufe der Zeit in der Ausübung so
Seite. Wenn sie ln die Rathsvcrsammlung gingen,waren sie in einem ähnlichen, aber vorn geschlossene»Rocke, mit dem großen Kreuze auf der Brust, geklei-det; aber sie trugen dann weder Degen noch Band.
Der Anzug der Brüder Kapläne war, wenn siesich außer dem Hause befanden, von dem der andernGeistlichen nur dadurch unterschieden, daß sie auf derlinken Seite auf Rock und Mantel das Kreuz trugen.In der Kirche trugen sie ein Chorhemd von Lein-wand, und darüber ein schwarzes Mäntclchcn, aufdem sich ebenfalls das Ordcnsklcid befand. KlemensXI. hatte Sechzig von ihnen erlaubt, ein violctcsMäntclchcn zu trage». (Sich Geschichte der religiö-sen Orden von dem P. Hclyot. Z. Theil.)