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Neunundvierzigster Brief.
C-nro den s. Februar rszz.
Der hier gewöhnlich so schöne Winter ist in diesemJahre so schlecht, mein lieber Karl! daß es mir wäh-rend des Monates, den ich in Cairo zubrachte, nichtmöglich war, mich auf den Weg zum Sinai zu be-geben. Die verschiedenen Personen, mit denen ich inVerbindung stehe, drangen einstimmig in mich, meineAbreise aufzuschieben, indem sie mich versicherten, daßder Regen, der sie bis jetzt verzögert hatte, und dernoch fortdauert, meiner Reise beynahe unüberwindlicheHindernisse in den Weg legen würde. Genöthigeteuuge Tage langer zu bleiben, habe ich diese sogleichdazu benützt, die Pyramiden von Sakara und Gizeh,die ich erst bey meiner ZurückkunI besehen wollte, zubesuchen. —
Am 2. sehr früh ging ich mit dem Herrn Konsul,dessen Gefälligkeit für mich grenzenlos ist, und mitzweycn seiner Freunde nach Altcairo ab. Wir schifftendem Dorfe Gizeh gegenüber über den Nil, an einerStelle, wo er sehr breit und gefahrlich ist. Unsere Thierefuhren auf einem Fahrzeuge, das mit einem Segelversehen war.
Nachdem wir ans Land gestiegen waren, wendetenwir uns zur Linken, indem wir die Wüste und die Py-ramiden, die, obwohl gegen drey Stunden entfernt,neben uns zu stehen schienen, zur Rechten ließen. Nor