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Theil 3 (1837)
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DreLnmdfimfzigster Brief.

(Fortsetzung des vorhergehenden.)

C'liro den z?. März ts,?z.

Die Reise durch die Wüste, mein lieber Karl! hattemich so sehr angegriffen, und meine Beine befandensich durch die peinliche Stellung, in der ich sie aufmeinem Dromedar halten mußte, in einem so schlech-ten Zustande, daß ich nur mit großer Mühe gehenkonnte. Nach einigen im Kloster zugebrachten Ruhe-tagen konnte ich nur mit Schrecken daran denken, daßich, um auf den Sinai zu kommen, steile Felsen ersteigenmußte, wo auch nicht die mindeste Spur eines Wegeszu finden ist. Dennoch waffnete ich mich mit Muth,und entschlossen, alle Hindernisse zu besiegen, sollte ichauch mit Hilfe der Hände und kriechend empor kletternmüssen, machte ich mich am t. März beym Anbruchedes Tages, von einem Mönche, einem Araber und mei-nem Janitscharen begleitet, auf den Weg.

Die Höhe beginnt ungefähr 400 Schritte vomKloster; der Weg ist außerordentlich rauh und steil,und ermüdet um so mehr, da er, so zu sagen, nuraus Stücken von blättrigem Porphyr und aus spitzigenFelsentrümmcrn besteht. Noch mehr hatten wir mitEisstücken und Schnee zu kämpfen, der an einigenOrten so hoch war, daß wir viele Mühe hatten, unseinen Weg zu bahnen. Nach einer Stunde konnte ichnicht mehr weiter. Trotz der Strenge des Wetters