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Anscheine nach wird der erste Brief, den Sie nachdiesem von mir erhalten, aus Alexandrien seyn.
Noch einmal leben Sie wohl!
Sechsundfüufzigster Brief.
Alexandrien de» rs. Jnny rs»!.
Ich bin seit der vorigen Woche in Alexandrien,mein lieber Karl! Es ist ein süßer Gedanke für michnach zweyjähriger Abwesenheit auf langen Reisen, derSchweiz wieder näher zu kommen und die Brüderwieder zu finden, deren Verbannung ich theilte, undmit denen ich Tage eines so vollkommenen und unge-trübten Friedens verlebt habe. Wie groß immer dieEntfernung sey, die mich noch von ihnen trennt, ichglaube bisweilen mitten unter ihnen zu seyn, und ge-nieße dieses Glück schon im voraus. Ich kann jedochnicht voraussehen, wann meine Wünsche in Erfüllunggehen werden, und warte mit Ungeduld auf ein Schiff,das nach Malta geht, wo ich Quarantäne zu haltengedenke. Von Malta werde ich, wenn sich meinemVorhaben kein Hinderniß in den Weg legt, nach Neapelund dann nach Rom gehen. Von Rom begebe ichmich auf dem kürzesten Wege nach St. Urban, woich Nachricht von unfern armen Verbannten zu findenhoffe. —
Der Grund, der mich bestimmt, in die Hauptstadt