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so eben beendigte, und seyen Sie von meiner bestän-digen Freundschaft überzeugt!
Füttfltndfiinfzigster Brief.
Cairo den s. Iurni tszz.
Was mußten Sie denken, mein lieber Karl! daßich so lange zauderte, Ihnen Nachricht von mir zugeben? Hat sich Ihre Freundschaft für mich nicht deß-halb beunruhiget, und haben Sie nicht besorgt, daß lmein Stillschweigen das des Grabes sey? Wenn Sie ^dieß besorgten, wie ich zu vermuthen Ursache habe, soberuhigen Sie sich; ich lebe noch, und meine Gesund-heit ist, Gott sey Dank, besser, als ich nach den Be-schwerden, die ich ertragen, hoffen durfte. Ich kommevon einer langen und beschwerlichen Reise zurück, voneiner Reise, die unvcrmuthet war, und an die ich auchnicht entfernt dachte, als ich Ihnen meinen letztenBrief schrieb. Ich komme von den äußersten GrenzenOberegyptens, von den Grenzen des alten römischenReiches; ich bin bis zu dem ersten Falle des großenFlusses gekommen, und meine letzten Schritte habenNubien betreten. Zwanzigmal wünschte ich auf dieserReise Ihnen schreiben zu können; zwanzigmal ergriffich die Feder, aber immer hatte die Ueberzeugung, daßes mir schlechterdings unmöglich seyn werde, Ihnen