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Theil 3 (1837)
Entstehung
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Nachdem ich mehr als eine Gefahr glücklich bestan-den hatte, aber ganz durchnäßt worden war, kam ichnach Palermo zurück. Ich nahm mir nur Zeit dieKleider zu wechseln, und eilte dann zur Königinn, umihr Nachrichten von ihren erlauchten Kindern zu bringen.Ihre Majestät wußte bereits, woher ich käme. Mitihren Blicken dem Tankrcd folgend, den sie nicht ausdem Gesichte verloren, hatte sie auch die Schaluppegesehen, und nicht gezweifelt, daß ich mich darin be-fände. Nachdem sie mir einige Borwürfe über meineVerwegenheit gemacht, geruhte sie mir zu sagen: »Sieverdienen Tadel, mein lieber Geramb! aber glaubenSie mir, daß ich diesen neuen Beweis Ihrer Ergeben-heit zu schätzen weiß und nie vergessen werde.«*)

Unter den seltenen Gegenständen, die ich von Cairomitgebracht hatte, befand sich außer dem Krokodille,von dem ich Ihnen schon gesagt habe, eine herrlicheMumie. Ich habe die Absicht, sie mit mir zu Schissezu nehmen; aber ich weiß nicht, ob es mir gelingenwird. Die Seeleute sind in dieser Beziehnng so aber-gläubisch, daß unter hundert Schiffskapitänen vielleichtnicht einer zu finden ist, der sie mitnehmen möchte.

Baron von Geramb befehligte in den Jahren isozund 4806 in Oesterreich ein auf seine Kosten errich-tetes Freykvrps, das den erhabenen Namen IhrerMajestät der Kaiserin» Maria Theresia, TochterIhrer Majestät der Königin» von Neapel, trug.

(Anmerkung des französischen Herausgebers.)

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