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Wenn schlechtes Wetter, widriger Wind, Sturm ein-tritt, so ist die Mumie daran Schuld; sie hat den Fluchdes Himmels hcrbeygcführt; sie muß ins Meer ge-worfen werden; denn sie behalten, hieße das Schiff,neuen, vielleicht unabwendbaren Unglücksfällen preis-geben. —
Mchemet Ali hat seine Hauptstadt beynahe mitmir zugleich verlassen. Won seiner Ankunft dahier un-terrichtet, glaubte ich es nicht umgehen zu können, ihmeinen letzten Besuch zu machen. Ich begab mich ge-stern in seinen Pallast. Das Gerücht hatte ihm schonvon meinem Krokodille und von meiner Mumie gesagt,und er machte sie einen Augenblick lang zum Gegen-stande der Unterhaltung. »Hoheit! sagte ich lachendzu ihm, ich bin überzeugt, daß man, von einer Reisein Egypten zurückkehrend, sich nicht schicklich in Europazeigen kann, ohne in der einen Hand eine Mumie,und in der andern ein Krokodil! zu haben.« Dieserkleine Scherz ergötzte ihn sehr, und ließ mich bemerken,daß er es gern sieht, wenn unsere Abendländer einenso hohen Werth auf die egyptischcn Reliquien legen.
Unser General-Konsul, der tressliche Ritter Acerbi,überhäuft mich mit Höflichkeit und Güte. Er stelltemir seine Bibliothek und seine sehr schönen Sammlun-gen von Mineralien und Muschuln zur Verfügung.Es sind meine angenehmsten Augenblicke, die ich beyihnen zubringe, besonders wenn ich zu gleicher Zeitaus den gelehrten Unterhaltungen des Konsuls Wor-theil ziehen kann, ein Vergnügen, das mir seine Ge-