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in Bezug auf die Gefahren, denen ich zu trotzen ver-mochte, ist die Begebenheit, die ich Ihnen eben erzählthabe, nur eine Wiederholung von dem, was ich Ihnenjetzt erzählen werde.
Ihre Majestäten der König und die Königinn vonNeapel hatten Madame Christine mit dem Herzogevon Aosta, dem nachherigen Könige von Sardinien,vermählt, der seit einigen Jahren todt ist. Die Lage,in welcher sich die königliche Familie befand, erlaubteihr nicht, glänzende Feste zu geben; allein an demTage, wo das erhabene Brautpaar vereinigt wurde,verheurathete die Königinn, die eine edle und großeSeele besaß, hundert junge Mädchen.
Der Augenblick der Trennung war herzzerreißend.Die Königinn war außerordentlich angegriffen, undbesonders schien die Prinzessin» Marie Amalie, die ihreSchwester niemals verlassen hatte, untröstlich. Dergute König hatte nur noch ein Kriegsschiff übrig, denTankred. Auf ihm schiffte sich das königliche Paarnach Cagliari ein. Zwey englische Fregatten begleite-ten es.
Am Tage nach dieser Abreise begab ich mich zurKöniginn, und fand sie am Fenster, wie sie mit einemFernglase das Schiff verfolgte, das zwey Personentrug, die ihrem Herzen so theuer waren. Als ich dieEhre hatte, mich ihr nähern zu dürfen, sagten mirIhre Majestät: »Sehen Sie! Sehen Sie! wiesehrmeine Kinder leiden müssen!« Das Meer war in der