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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
257
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ruderten sie aus allen Kräften; bald wurde das Wetterganz ruhig, und nach einigen Stunden befanden wiruns bey der Brigg, die uns bemerkt hatte. Herr vonProkesch, sein Adjutant, die Schiffsmannschaft, allekonnten sich kaum von ihrem Erstaunen erholen. »Ichversprach Ihnen, sagte ich zu dem guten Obersten, einletztes Lebewohl; Sie sehen, daß ich ein Mann vonWort bin.« Er dankte mir mit Innigkeit; »aber, setzteer hinzu, einen so weiten Weg zu machen, das ist einegroße Unvorsichtigkeit, die traurige Folgen für Siehaben könnte.« Besorgend, das ruhige Wetter werdenicht bis zu meiner Zurückkunst nach Alexandrien an-dauern, drang er in mich, meine Rückkehr zu beschleu-nigen.

In meiner Barke stehend, begrüßte ich diese treff-lichen Offiziere, mit denen ich so angenehme Augenblickezugebracht hatte, lange Zeit mit der Hand oder mitmeinem Sacktuche. Als ich sie nicht mehr sah, kammir die Ueberlcgung über die kleine Unbesonnenheit, dieich begangen hatte. Schickte sich ein so gewagtesUnternehmen wohl für einen Mönch von La Trappe?Um es zu entschuldigen, sagte ich mir, was ich mirschon bey hundert andern Gelegenheiten gesagt habe,daß das religiöse Leben mehr auf das Herz, als aufden Geist wirke, und dem letztern immer den Charak-ter lasse, den ihm die Natur gegeben. Ich wenigstensbin ein Beweis, daß dicß manchmal so ist. Trotzmeines Alters und der erlittenen Beschwerden bin ichdoch so lebhaft, als wäre ich dreyßig Jahre alt, und