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Theil 3 (1837)
Entstehung
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Ich beging vorgestern eine Unbesonnenheit, die michhätte thcuer zu stehen kommen können. Herr Oberstvon Prokesch, der kurz nach meiner Abreise von Cairohieher gekommen war, um ein Schiff zu erwarten, dasihn nach Triest brächte, sollte am Abende auf einerösterreichischen Brigg abreisen, und ich begleitete ihnan Bord. Da das Schiff noch verschiedene Gegen-stände auszunehmen hatte, versicherte mich der Kapitän,daß es am nächsten Mvrgen um 6 Uhr noch im Ha- 5fen seyn werde, und auf dieses Versprechen bauend ent-fernte ich mich, nachdem ich dem Obersten und seinemAdjutanten, dem Kapitän Kudriafßky, versprochen hatte,noch einmal zu kommen und ihnen das letzte Lebewohlzu sagen. Für jeden Fall gebrauchte ich die Vorsicht/ !eine Schaluppe zurückzubehalten.

Am nächsten Morgen begab ich mich meinem Ver-sprechen getreu mit Herrn von Babich, erstem Drago-man des Konsulats, in den Hafen. Allein zu unsermgroßen Erstaunen war die Brigg schon im Meere, mansah sie >n der Ferne schiffen. Der Wind war schwachund nicht sehr günstig, und ich zweifelte nicht, daßman sie durch angestrengtes Rudern bald einholenkönne. Die Leute, die mich führen sollten, waren an-derer Meinung, und machten mir Vorstellungen; abervergebens, ich war taub für sie, versprach ihnen reich-liche Bezahlung, und wir schifften fort.

Die Schaluppe, die zu einem Fahrzeuge von Triestgehörte, war klein, aber mit vier tüchtigen Seeleutenbemannt. Von meinen Versprechungen angetrieben,