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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
248
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einige von großer Schönheit sind; beynahe alle abersind in dem Zustande großen Verfalles. Ihre Kup-peln und ihre Minarets geben ihnen ein edles undzugleich freundliches Aussehen. Die größten und präch-tigsten stammen aus dem neunten Jahrhunderte oder'ellst aus einer noch frühern Zeit. Vor allen übrigenverdienen genannt zu werden die Moschee El-Azbar,die Moschee El-Hakem, und mehr noch die MoscheenHassan und Tbulum, die alle übrigen an Größe, Re-gelmäßigkeit des Baues und Geschmack der Verzie-rungen übertreffen. Die letztere, die man den schönstenMeisterwerken, die es in Konstantinopcl gibt, an dieSeite setzt, fällt in Ruinen, und es scheint nicht, daßman sie ausbessern wolle. Neugierig, das Innere eini-ger dieser Moscheen zu sehen, habe ich in der letztenWoche, in Begleitung des Herrn Prokesch und eini-ger Fremden, drcy derselben besucht. Wir wurden durchCarvas *) der Regierung hineingeführt. Es ist füreinen Fremden nicht leicht, in das Innere einer Mo-schee zu gelangen, besonders in den Stunden des Ge-betes. Man darf daselbst nur in türkischer Kleidungund nachdem man seine Schuhe abgelegt, erscheinen,und wir mußten uns wohl nach dem Gesetze richten.Unsere Carvas empfahlen uns dringend, ein unbeding-

*) Carvas sind Türken, die heut zu Tage dle Janit-scharen ersetzen. Jeder Konsul hat deren mehrere.Mahomct, den ich immer meinen Ianitscharcn ge-nannt habe, ist Carvas.