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Theil 3 (1837)
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die Dehlys, die Agas und ihr Gefolge erscheinen. Eindüsteres Schweigen, der Vorbote der traurigen Ereig-nisse, die man bald erfahren sollte, folgte ihnen. EinenAugenblick nachher liefen von Zeit zu Zeit bestürzte SaySvorüber, ohne ein Wort zu sagen. Diese eilige Fluchtveranlaßte tausend Vermuthungen, als sich ein dumpfesGerücht verbreitete. »Chahyn-Bey ist getödtet!«rief ein:Stimme. Im nämlichen Augenblicke waren alle Ma-gazine geschlossen, und Jedermann beeilte sich, seinHaus zu erreichen; bald waren die Straßen verlassen,man sah nur Truppenabtheilungcn, die sich unter ein-ander in die Häuser der Geächteten stürzten, und dieHabe derselben unter sich thciltcn. Diese Wüthendenbegingen Gräuelthaten; sie mißhandelten die Weiber,und entrissen ihnen sogar die Kleider, die sie trugen. EmSoldat, der schnell das Armband einer dieser Unglück-lichen haben wollte, hieb ihr die Hand ab. Mord undPlünderung dauerten mehrere Tage lang fort. Manplünderte nicht allein die Häuser der Geächteten, son-dern auch die benachbarten; die Stadt glich einem imSturme eingenommenen Platze, kein Einwohner ließsich auf der Straße sehen, jeder wartete in der Ver-borgenheit das Loos ab, das ihm das Schicksal be-stimmt hatte.«

Ich habe Ihnen noch nichts von den zahlreichenMoscheen Cairo's gesagt. Ich hatte mir vorgenom-men, Sie vor meiner Abreise zum Sinai davon zuunterhalten; aber die Zeit erlaubte es mir nicht. Manzählt in der Stadt beynahe vierhundert, von denen