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nach Alles gezeigt, was in unfern Tagen die berühmte-sten Reisenden Europa's an ihren Denkmälern, welchedie Zeit verschont oder deren Trümmer sie erhaltenhat, Merkwürdiges, Außerordentliches und Prachtvollesentdeckt haben. Ich habe ihre erstaunlichen Ruinen,die riesenhaften Meisterstücke ihrer Baukunst, diese Ko-losse, diese Obelisken, diese Palläste, diese Tempel, dieseKapellen, diese hohen mit Inschriften, Basreliefs undMalercyen bedeckten Mauern, diese Säulen, dieseSphynxe, diese unterirdischen Gebäude, diese Gräber inder Nähe gesehen, welche eine Kraft des Geistes, eineArbeit und Anstrengungen beweisen, deren man wederden Geist, noch die Kräfte des Menschen fähig haltensollte. Ich habe gewohnt, gegessen, geschlafen in die-sen unterirdischen Sälen, unter diesen Grabgewölben,wo die Pharaonen ruhten, diese Pharaonen, die durchalle Mittel, die ihnen ihre Macht gewährte, gesuchthatten, ihren Gräbern Unverletzlichkeit zu geben; unddennoch wurden sie verletzt; geldgierige Hände wühl-ten in ihren einbalsamirten Eingeweiden, um ein wenigGold darin zu suchen, und zerstreuten hierauf diebeschimpften Neste. Ich wollte selbst jene Mem-nons - Statue begrüßen, die in der Geschichte soberühmt ist; und noch vor Sonnenaufgang saß ichauf ihren Ungeheuern Kniecn; allein ich bat sie vergeb-lich, mich einige jener harmonischen Töne hören zulassen, die den alten Sagen zufolge ihrer Granitbrustentschlüpften, und welche, wie Tacitus berichtet, Ger-manicus hörte.