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Theilnahme an einem Borhaben, zu dem man micheinzuladen so gütig war, nur die Befriedigung einerNeugierde, die zwar an sich ohne Zweifel sehr zu recht-fertigen, für mich aber vielleicht weniger passend war,als für jene, die nicht ganz mit der Welt gebrochen,und ihr nicht ewiges Lebewohl gesagt haben. DieseBetrachtungen machten mich einigermaßen zweifelhaft.Man bemühte sich, diese Zweifel zu heben, und ichmuß bekennen, daß man siegte. Herr von Estourmelverbindet mit viel Geist und umfassenden Kenntnissendie liebenswürdigsten Manieren und eine große Fröm-migkeit; er machte mir bcmcrklich, daß die Gelegen-heit, die ich entschlüpfen lassen wollte, einzig wäre; erstellte mir vor, daß die Thebais, so interressant für denGelehrten, es nicht weniger für den Christen sep, unddaß sie nicht weniger an die Helden des Christenthums,als an die des heidnischen Gottesdienstes, nicht weni-ger an unfern großen Gott, als an die abgeschmack-ten Gottheiten Egyptens erinnere. Ich ließ mich über-reden und gab nach.
Wir besuchten jene egyptischen Städte, die, nach-dem sie mit dem Rufe ihrer Größe, ihrer Macht, ihrerWeisheit und ihrer Künste die heidnische Welt erfüllthatten, größtenthcils verdammt schienen, vergessen zuwerden, und deren unter dem Staube der Jahrhun-derte schlafende Herrlichkeit erst kürzlich von der neuemWissenschast wieder erweckt worden ist. Dendera,Theben, Carnac, Luxer, Esne, Edfu, Hermontis, Om-bos, Sienna, die Insel Phylä ?c. haben mir nach und