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meine Briefe zukommen zu lassen, mich .davon abge-halten. —
Nach meiner Rückkehr vom Sinai war der Haupt-zweck meiner Pilgerfahrt erfüllt; ich hatte die Ortegesehen, die meinem Glauben theuer sind; mein Herzwar zufrieden gestellt, und ich dachte an nichts, alsmit meinen Erinnerungen, mit dem Kostbarsten, wasich für die christliche Frömmigkeit habe sammeln kön-nen, nach Europa in mein Kloster zurückzukehren, ummich da begraben zu lassen. Schon begann ich michmit den Borbereitungen meiner Abreise zu beschäftigen,als ein unerwarteter Umstand Alles unterbrach, undmich mein Borhaben noch aufschieben ließ.
Der Herr Graf von Estourmel war mit den Herrnvon Gontaut, seinen Neffen, seit einigen Tagen hier.Nachdem diese Herrn Griechenland und einen Theilvon Kleinasien durchreist hatten, beschießen sie, Ober-egypten zu besuchen. Sie schlugen mir vor, die Reisemitzumachen, und suchten mich durch alle Beweggründe,die ein außerordentliches Wohlwollen, ich möchte sagenFreundschaft, in den Sinn geben kann, dazu zu bereden.Ich war Anfangs unschlüßig. Pilger, Mönch, unver-mögend bey meinem Alter einen Blick in die Zukunftzu werfen, ohne mich daran zu erinnern, daß ich diekurze Zeit, die mir die Vorsehung noch zu leben ver-gönnt, dazu benutzen müßte, mich zu einer andernReise vorzubereiten, deren Erfolg von ganz andererWichtigkeit ist und allein mich der Glückseligkeit ver-sichern kann, nach der ich strebe, — sah ich in meiner