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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
224
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S24

Himmel, sandige Ebenen, noch rauhere Berge, aufdenen das Auge sich ausdehnt und der Blick sich ver-liert, ohne auf einem lebenden Gegenstände haften zukönnen ; einen erstorbenen und von den Winden gleich-sam geschundenen Boden, welcher nur Gebeine, zer-streute Steine, aufrechtstehende oder umgestürzte Felsenzeigt; eine ganz offene Wüste, wo der Reisende nie-mals im Schatten geruht hat, wo nichts ihn begleitet,nichls an die lebende Natur ihn erinnert; eine vollkom-mene Einsamkeit, tausendmal schrecklicher, als jene derWälder; denn die Bäume sind doch Wesen für deneinsamen Menschen; verlassener, einsamer, verlorenerin diesen weiten, grenzenlosen Räumen, erscheint ihmjede Stelle wie sein Grab; das Licht des Tages, trau-riger als der Schatten der Nacht, bricht nur an, umseine Blöße, seine Ohnmacht zu beleuchten, und ihmdie Schrecken seiner Lage zu zeigen, indem es dieGrenzen der Leere immer weiter entfernt, und um ihnden Abgrund der Unermeßlichkcit immer mehr erwei-tert, die ihn von der bewohnten Erde trennt; eineUnermeßlichkeit, die er vergebens zu durcheilen ver-suchen würde, denn der Hunger, der Durst und diebrennende Hitze bedrängen alle seine Augenblicke, dieihm zwischen der Verzweiflung und dem Tode nochübrig sind.«

»Und dennoch weiß der Araber mit Hilfe des Ka-mccls diese Lücken in der Natur zu überschreiten undzu seinem Wohnplatze zu machen; sie dienen ihm zum