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wir, wie das erstemal, eine große Anzahl Beduinenfanden. Das Wetter war abscheulich; den größtenTheil der Nacht hindurch hatten wir Wind und Regen.
Wey dem Anbruche des Tages schlugen meine Ka-meeltreiber mit meinem Gepäcke auf meinen Befehlden Weg zu Land ein, der sie um die Landenge führte,während ich, um einen Umweg von zwey Stunden zuersparen, im Angesichte von Suez über den Arm desMeeres setzen wollte. Glücklicherweise traf ich eineBarke, die mit Schlauchen voll Wasser beladen war,welche sie in die Stadt bringen sollte ; allein sie hielt ineiniger Entfernung vom Ufer, und konnte sich nichtnähern.- Ich mußte mich dahin tragen lassen. DieAraber, die mich meines Dromedars wegen für eine ^hohe Person hielten, und auf ein reichliches Geschenkrechneten, nahmen mich mit Freude auf ihre Schultern,und gingen im Triumphe ins Wasser, indem sie lautesGeschrey ausstießen, aus voller Kehle sangen, michnach dem Gange ihrer Melodie bald in die Höhe ho-ben, bald niedersenktcn, und sich wenig daraus machten,daß durch ihre abwechselnden Bewegungen meine Klei-der ins Wasser getaucht wurden. Sie können denken,daß ich mich darnach sehnte, bald aus ihren Händenzu kommen. Ich athmete erst frey, als ich mich inder Barke befand.
Zu Suez fand ich einen außerordentlichen Zusam-menfluß von mohametanischen Pilgern, die sich nachTor einschiffen, und von danach Mekka begeben wollten. ^Die Straßen waren durch Zelte, Kameele und Gepäcke