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konnte, und es vielleicht schon jetzt die Beute einesArabers war. Ich eilte, mich mit den Beduinen mei-ner Karavane zu vereinigen, versammelte sie alle ummich, und machte sie mit meinem Verluste bekannt. Ichfügte bcy, mein Cruzisix scy nicht von Gold, wie sichvielleicht einige einbilden könnten; ich wolle keinen fürfähig halten, mir es entwendet zu haben; ich würdefortschicken, um es suchen zu lassen, und meine Maß-regeln zu nehmen wissen, wenn es nicht mehr gefundenwerden sollte. Nachdem ich ihnen dieses verkündigst,schickte ich einen, zu dem ich das größte Vertrauenhatte, mit dem Befehle ab, alle Wege zu verfolgen, diewir gemacht hatten, bis zu dem Orte zurückzugehen,wo mein Zelt ausgeschlagen gewesen, und sich dannnach Suez zu begeben, wo ich ihn erwarten wollte.Er nahm für zwcy Tage Wasser und Lebensmittelmit und ging sogleich ab.
Kaum war er verschwunden, als mich ein jungerNeger, der mit uns reiste, inständig um die Erlaubnißbat, ihm folgen zu dürfen, um ihm suchen zu helfen.Dieß siel mir sehr auf, und erweckte einen starkenVerdacht in mir. Ich hatte meinerseits auch eine Er-laubniß verlangen können, nämlich die, seine Taschenuntersuchen zu dürfen; allein ich dachte christlicher, be-fahl, ihm seinen Antheil an den Vorräthen zu geben,und ließ ihn gehen. Aber von diesem Augenblicke anzweifelte ich nicht mehr daran, daß ich mein Cruzisixwieder bekommen werde.
Wir übernachteten bey den Quellen des Moses, wo
Stkise »ach Jerusalein. Iii. Bd.