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Ficberanfall, und empfand Herzklopfen. Ich fürchtetedie Reise nicht fortsetzen zu können, und in der Unruhe,die sich schon meines Geistes bemächtigte, fragte ichmich traurig, was aus mir würde, wenn mein Ucbelsteigen, und wenn ich, fern von jeder Hilfe, einigenArabern preisgegeben, mitten in der Wüste krank wer-den sollte? Als ich mich aber hierauf des Waters er-innerte, der im Himmel ist, kam ich auf bessere Ge-danken; ich betete seinen heiligen Willen an; ich legtemein Schicksal vertrauensvoll in seine Hände, under war so gnädig, mich einsehen zu lassen, daß esfür einen Mönch, den sein Gelübde auf ewig von derWelt trennt, nicht minder ein Glück sey, auf demSande einer Wüste zu sterben, als wenn er, auf demStroh und auf der Asche liegend, und von der Sorg-falt und von den Gebeten seiner Brüder umgeben,ihm seine Seele zurückgeben würde. Die Nacht brachtemir einige Ruhe; bcy Sonnenaufgang war das Fiebergewichen; ich fühlte neuen Muth und befahl aufzu-brechen. —
Nachmittags in einem Augenblicke, wo ich zerstreutdurch die Erinnerungen an den vorigen Abend, an ganzetwas anderes dachte, als an die Gegenstände, die vormir waren, erblickte ich das rothe Meer, von dem ichnoch weit entfernt zu seyn glaubte. Dieser Anblick warfür mein Herz, was der Thau für ein dürres, mageresLand ist; er erfrischte, er tröstete es; mein Leiden warderleichtert, und die Tagesreise endigte weit besser, alsich geglaubt hatte.