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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
210
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dern auch von der Reinheit der Lust, die man in diesenGegenden einathmet. Einige dieser Bäter haben indieser Hinsicht Ideen, die etwas übertrieben sind; sieversicherten mich, daß von einem Pestkranken, der insKloster käme, Niemand angesteckt würde. Ich weißnicht, ob man darüber Erfahrungen gemacht hat.Mein Unglaube verrieth sich durch ein Lächeln, mitdem sie Bedauern hatten. Uebrigens nahmen sie allemeine Danksagungen und die Huldigung meiner Er-kenntlichkeit für die gastfreundliche Sorgfalt, die ichempfangen, auf die einnehmendste Weise auf.

Nachdem ich dem Superior in einem letzten Ge-spräche besonders meine ganze Dankbarkeit ausgedrückthatte, erlaubte ich mir einige Fragen von Interesse inBetreff seiner Gemeinde an ihn zu richten. Ich hatteirgendwo gelesen, daß im Kloster eine arabische Drucke-rei) wäre, und auf meine Frage hierüber antworteteer mir, daß dieß, was ich gelesen, ein Irrthum sey.Ich sprach mit ihm von den ansehnlichen Kosten, welcheder Unterhalt so vieler Gebäude, aus welchen dasKloster besteht, der Kirche, der drcyßig Kapellen, diesie enthält, der Ornate w. machen mußte, und bezeigteihm mein Erstaunen darüber, daß er für alles diesessorgen und alles bestreiten könne. Er war so gefällig,in die Einzelnheiten der zahlreichen Hilfsquellen ein-zugehen, welche man der Verehrung der heiligen Ka-tharina verdankt, die unter den Griechen allgemeinist; er sagte mir, daß er aus den entferntesten Ge-genden, ja selbst aus Indien, Geschenke erhalte, und