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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
206
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Tage der Welt anzeigt, gegenwärtig zu scyn, und ummich von dem Schrecken loszureißen, den dieser Ge-danke einflößt, mußte ich mich erinnern, daß hier dieHerrlichkeit des Herrn vorübergezogen ist, daß sie sichda dem Volke Israel gezeigt habe, daß hier das Ge-setz verkündet worden, daß hier unter den schrecklichenErscheinungen, welche diese Verkündigung begleiteten,der Blitz die Gebirge rauchen gemacht, und ihre Ein-geweide aufgewühlt habe.

Ich erstieg hierauf den Horeb, und venveilte langeZeit auf dem Platze, wo, wie man erzählt, Moses war,als er den brennenden Dornbusch sah. Die Aussichtist von diesem Punkte aus bewunderungswürdig, undkann mit keiner andern verglichen werden. Zur Linkmhatte ich den Berg Sinai, der seinen Gipfel maje-stätisch gegen Himmel erhob; eine halbe Stunde untermir sah ich in einem engen und tiefen Thale, wie zumeinen Füßen liegend, die Feste des Klosters der Ver-klärung, den Gegenstand der Verzweiflung für denAraber, der nach den Dingen Verlangen trägt, die esenthält, und mit unmuthigen Blicken die Mauer be-trachtet, die er nicht übersteigen kann; etwas entfernterin dem Garten des Klosters trafen meine Blicke aufdie hohen Cyprefsen, deren Grün den Anblick der kahlenFelsen, die das Kloster umgeben und ihre ungeheuer»Massen in die Wüste hinaus erstrecken, nur noch trau-riger macht; zur Rechten verfolgte mein Auge denWeg, den die Kinder Israels nahmen, um zum Sinaizu kommen, ruhte auf der Ebene, wo sie lagerten, als