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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
199
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gen, besteht noch heut zu Tage; vier tausend Jahrenach der Zeit, wo der prophetische Geschichtschreibervon ihr sprach, erkennt man sie noch deutlich; cS gibtkeinen Reisenden, der sie nicht sehen könnte; meine Augenhaben sie gesehen, sie betrachtet, und mein Geist, inUebereinstiinmung mit meinem Herzen der Wahrhaf-tigkeit der heiligen Schrift huldigend, hat dem Him-mel für das Glück gedankt, daß ich das wirklich sehenkonnte, was für so viele andere ein Gegenstand desGlaubens bleibt.

Die Ruinen der Kirchen haben den Rand der Kluftetwas erhöht, aber man unterscheidet ihn noch sehrdeutlich von dem Felsen, der aus sehr harten Granitbesteht. Ich bin hineingegangen und einige Zeit daringeblieben. Kaum konnte ich mit einem starken Ham-mer in einer halben Stunde einige kleine Stücke los-schlagen.

Ich hatte ein herrliches Fernrohr mitgenommen,und rechnete auf das Vergnügen, meine Blicke in dieFerne richten und auf der weiten Ausdehnung derAussicht hcrumschweifen lassen zu können. Ich ver-traute es für einige Minuten dem Mönche an, der michbegleitete. Während ich damit beschäftigt war, meineGranitstückchen zu sammeln, wollte er sehen, was darinwäre; er öffnete es mit Gewalt, die Gläser brachen,und ich konnte es nun nicht mehr brauchen. Manmuß sich in einer gleichen Lage befunden haben, wieich, um zu fühlen, wie schwer mir die Entbehrung siel, zuder mich dieser Unfall verurtheilte. Er ging mir uin