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Auge auf dem Sinai sieht, fallt keines mehr auf, alsjener, der an die nachfolgende Erzählung des zweytenBuches Mosis erinnert:
»Woran sollen wir erkennen, sprach Moses, ich unddein Volk, daß wir Gnade gefunden haben in deinenAugen, wenn du nicht mit uns gingest, damit wir ver-herrlichet werden vor allen Wölkern, die auf der Erdewohnen
»Und der Herr sprach zu Moses: Auch dieses Wort,das du gesagt, will ich thun; denn du hast Gnadegefunden vor mir, und ich kenne dich mit Namen/»Und Moses sprach: Zeige mir deine Herrlichkeit/»Er antwortete: Ich will alle Güte dir zeigen,und vor dir rufen: im Namen des Herrn; denn icherbarme mich, über wen ich will, und bin gnädig,gegen wen ich will/
»Und er sprach wieder: Mein Angesicht kannst dunicht sehen; denn kein Mensch stehet mich und lebet/»Und abermal sprach er: Sieh! es ist ein Ort beymir, da sollst du auf einem Felsen stehen/
»Und wenn meine Herrlichkeit vorübergehet, willich dich in die Kluft des Felsen thun, und mitmeiner Rechten bedecken, bis daß ich vorübergegan-gen/?)
Wahrhaftig, mein Freund! diese Felsenkluft, inder sich Moses befand, wo die Rechte des Herrn ihnbedeckte, bis seine Herrlichkeit an ihm vorüber gegan-
») Ewdus. xxxm. ig — 22.