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so mehr zu Herzen, da mir kein Mittel zu Gebot stand,ihn wieder gut zu machen.
Dem Berge Sinai gegenüber liegt der Berg derheiligen Katharina, dessen Gipfel, höher als alle übrigendieser Bergkette, sich L452 Fuß über das rothe Meererhebt. Man sieht dort einen Felsen, auf welchem sich,wie man behauptet, der Leib der heiligen Jungfrau,der mehrere Jahrhunderte lang hier ruhte, abgedrückthat. Er wird häusig von russischen und griechischenPilgern, und selbst von Frauen besucht. Um dahin zugehen, hätte ich einen Tag aufopfern müssen. Derschlechte Zustand der Wege, die noch schlimmer sind,als jene, die ich gemacht hatte, die Kälte, das Eis,der Schnee, der Wind, Alles trug bey, mich davonabzuhalten; ich verzichtete darauf.
Ich brachte drey Stunden auf dem Sinai zu; wiedie Apostel auf dem Thabor sagte ich: »Herr! hier istgut sepn,« und hätte gern mein Zelt aufrichten lassen,aber mein Führer und der Mönch sagten mir, daß manauf den Rückweg bedacht scyn müsse. Ich ließ esmir mehrmal wiederholen, und, von neuem auf denBoden hingestreckt, versprach ich Gott, ihm getreuzu seyn und keine andern Götter neben ihm zu haben.Endlich gingen wir.
Wir hatten vier Stunden zum Hinaufsteigen ge-braucht, in drcycn kamen wir hinunter. Ich kam we-niger ermüdet ins Kloster zurück, als ich befürchtethatte. —
Am folgenden Tage um g Uhr Morgens ward ich