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und eines sehr kalten Windes, der blies, war ich inSchweiß gebadet, so daß ich kein anderes Mittel sah,als zum Schnee meine Zuflucht zu nehmen, um michdamit abzukühlen und zu erquicken. Ich erinnere michnicht, je eine solche Mattigkeit empfunden zu haben.Jedoch die Erinnerungen, die Gedanken meines Glau-bens kamen mir zu Hilfe; sie ließen mich nicht mehran meine Schwäche denken, und meine Anstrengungenmehrten sich mit den Hindernissen.
Alles um uns her bot einen tramigen Anblick dar;Alles war einsam, schweigend; keine Spur von etwasGrünem an den Granitblöcken, die sich über das Eisund den Schnee erhoben, von dem wir umgeben waren.
Auf der Halste des Weges kommt man zu einerdem Propheten Elias geweihten Kapelle. In ihr isteine Höhle, wo er verweilte, nachdem er vierzig Tageund vierzig Nächte lang bis zum Horcd, dem Berg-Gottes, gewandert war:
»Und da er dahin kam, sagt die Schrift, blieb erin einer Höhle; und sieh, es kam das Wort des Herrnzu ihm, und sprach zu ihm: Was thust du hier, Elias?«
»Er aber antwortete: Ich habe geeifert für denHerrn, den Gott der Heerschaaren; denn die SöhneIsraels haben deinen Bund verlassen, deine Altärehaben sie zerstört, deine Propheten getödtet mit demSchwert; ich allein bin übrig geblieben, und sie trach-ten nach meiner Seele, sie zu nehmen.«
»Und (der Herr) sprach zu ihm: Geh heraus, undtritt auf den Berg vor den Herrn; und sieh, der Herr
Reise nach Jerusalem, in, Bd. 9