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derbare haben, einen sehr angenehmen Duft zu ver-breiten. In der That, kaum war das Behältniß ge-öffnet, als ein sehr lieblicher Geruch daraus emporstieg.Der Superior nahm zuerst achtungsvoll den Kopfheraus, der in Goldstoff eingehüllt und mit einer gol»denen, sehr künstlich darauf befestigten Krone geschmücktwar. Er war ganz schwarz. Hierauf zog er die Handhervor, die eine außerordentliche Weiße behalten hat.Ich bemerkte an den Fingern, die noch die Nägelhatten, mehrere kostbare Ringe, und unter andern einenmit Diamanten von großer Schönheit. Man sagtemir noch von einem Ringe, der noch weit kostbarerwäre, und den die Heilige, wie man mich versicherte,von unserm Herrn selbst empfangen habe; sie habe ihnam Finger gehabt, als man sie auf dem Berge, derihren Namen trägt, entdeckte. Man zeigte mir ihn abernicht; er wird mit der frömmsten Sorgfalt aufbewahrt,und darf nur vom Patriarchen berührt werden. Ichhörte über diesen Ring aus dem Munde der Bätereine Geschichte, die ich ihnen mittheile, ohne sie Ihnenjedoch als einen Glaubensartikel zu geben.
Die Kaiserinn Katharina hatte schon seit langer Zeitgewünscht, diesen wunderbaren Ring zu besitzen. Sielegte eine solche Wichtigkeit darauf, daß sie sich amEnde entschloß, einen Archimandriten mit Geschenkenabzusenden, der ihn in ihrem Namen verlangen sollte.Die Bestürzung der Bätcr war groß. Da man abernicht wagte, einer so mächtigen Monarchinn, der eif-rigen Beschützerinn des Klosters, etwas abzuschlagen,