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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
182
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großes Wunder anzeigte; ihre Bestimmung ist, dasAndenken daran fortzupflanzen. Man darf sie nurmit bloßen Füßen betreten. Das Heiligthum ist inAllem den Heiligthümern von Palästina gleich: einhoher Altar von Säulen getragen und unter dem Al-tare die verehrte Stelle.

Packocke velsichert, daß die Mönche in ihrem Gar-ten einen Dornbusch gepflanzt hätten, der jenen gleicht,wie sie in Europa wachsen, und daß sie auf die betrü-gerischste Weise kein Bedenken trügen, zu versichern,es sey der nämliche, den Moses gesehen, der wun-derbare Dornbusch. Diese Angabe ist falsch, und dieSache gänzlich erdichtet.

Der Besuch der Kapelle, wo man die Reliquiender heiligen Katharina aufbewahrt, wurde auf denfolgenden Tag verschoben. Der Körper dieser großenHeiligen war, wie man mich versicherte, vor sechzigJahren noch ganz. Seitdem mußte man ihm, umihn der Beraubung der Araber zu entziehen, so ofteinen andern Platz anweisen, und er hat so sehr durchdie Nässe gelitten, daß nur noch die Haupttheile des-selben übrig sind. Den Kopf und eine Hand, diesehr gut erhalten sind, zeigt man.

Um 10 Uhr Morgens wurde ich mit großer Feyer-lichkeit abgeholt, um zu dem Reliquienbehaltnisse ge-führt zu werden, das geöffnet werden sollte. DieObern und die Gemeinde befanden sich in der Kirche,alle Lampen waren angezündet. Man hatte mir vor-her gesagt, daß die Reliquien der Heiligen das Wun-