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Theil 3 (1837)
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so beschloß man nach langem Zaudern, dem Gesandtenzu erlauben, den Ring zu nehmen. Man schritt mitder größten Feyerlichkeit zur Eröffnung des Reliquien-behältnisses. Mit prachtvollen Kirchengewändern be-kleidet und mit allen Zeichen seiner Würde geschmückt,nähert sich der Archimandrit, um seine Sendung zuerfüllen, als im nemlichen Augenblicke Flammen ausdem Innern des Behältnisses emporschlagen, die Kir-chengewändcr in Asche verwandeln und den Kühnenverfolgen, der sich vor ihrer furchtbaren Rache nurdurch eine eilige Flucht retten konnte.

Als wir die Kapelle verließen, hatte der Superiordie Großmuth, mir mit zwey Ringen ein Geschenk zumachen, die man mit der Hand der Heiligen berührthatte.

Bon da begab ich mich auf einem unterirdischenWege in den Garten der guten Bäter. Dieser Gartenbesteht beynahe uur aus Sand, und hat nur sehrwenig Pflanzenerde; glücklicherweise fließt ein Bachdurch, der dazu beyträgt, ihn sehr fruchtbar zu machen.Die Bebauung desselben ist Arabern anvertraut, dieihn unter der Aussicht eines Mönches bearbeiten. Manerzeugt einen Ueberfluß von Gemüsen, Citronen, Oran-gen von schönem Ansehen, aber schlechtem Geschmacke,Aprikosen, Acpfeln, Birnen und andern Früchten vonmittelmäßiger Güte, die aber in Cairo, wo man sieverkauft, sehr gesucht sind, und der Gemeinde einigeEinnahme verschaffen. Die Trauben sind besser, undgeben zwar sehr wenig, aber ziemlich guten Wein.