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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
179
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haben; rechnen Sie nun noch hinzu, daß mir Gesichtund Hände von der Sonne verbrannt waren.

Das Kloster der Verklärung ist gleichsam ein kleinesDorf, das von sehr hohen Mauern umgeben ist, derenSteine ungeheuere Granitblöcke sind. Die Umfangs-mauer bildet ein Viereck, das auf jeder Seite achtzigund einige Toisen lang ist; das Innere ist nur einHaufen unregelmäßiger, nach verschiedenen Planenund auf einem sehr unebenen Boden aufgeführter Ge-bäude. Mit Ausnahme der Kirche ist Alles arm; aberüberall herrscht die größte Reinlichkeit.

Was der Reisende, der aus der Wüste kommt, hiersehr schnell und mit dem größten Vergnügen bemerkt,ist der Ueberfluß an Wasser; es gebricht niemals daran.Außer den Quellen, die für die verschiedenen Bedürf-nisse hinreichen, gibt es hier noch einen berühmtenBrunnen, der, wie man sagt, aus der Zeit der Patriar-chen stammt. Man behauptet, ganz nahe bcy ihm seyder Befreyer der Hebräer den Töchtern des Jethrobegegnet.

Das eigentliche Kloster ward im Jahre 527 durchden Kaiser Justinian erbaut. Man sieht noch dasGebäude, welches den Katholiken als Kirche diente,aus dem sie vor 140 Jahren von den schismatischenGriechen vertrieben wurden, die gegenwärtig im Besitzdesselben sind. Ich konnte meine Blicke nicht auf die-sem Denkmale ruhen lassen, ohne einen tiefen Schmerzzu empfinden. O! wenn der Himmel den Katholikennicht zu Helfe kommt, werden ihnen das Gold und