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Theil 3 (1837)
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die List der Griechen nach und nach alle Heiligthümcrentreißen, und nicht eine einzige ihrer Niederlassungenim Oriente lassen.

Der Bruder, der mich in die Kirche führte, machtemich auf eine Moschee aufmerksam, die, wie er mirsagte, für die Araber erbaut worden war, welche sonstzum innern Dienste des Hauses verwendet wurden.

Die Schönheit der Kirche überraschte mich; sie istdurch zwey Säulenreihen von Granit in drey Schiffegethcilt; das Gewölbe, das sie tragen, ist blau gemaltund mit goldenen Sternen übersäet. Diese Säulen,die man sehr unpassend mit Gyps bekleidet hat, ge-hören verschiedenen Ordnungen der Architektur an;die meisten sind von korinthischer Ordnung; ihreErrichtung fällt in den Anfang des sechsten Jahr-hunderts.

Der ganze Boden ist, so wie die Mauern des Hei-iigthumes von weißem und schwarzem Marmor ausItalien, und von sehr schöner Arbeit.

Die Kirche wird von einer Menge silberner und ver-goldeter Lampen erleuchtet, die ein Geschenk der Russensind, weil der Leib der heiligen Katharina, welche sie;chr verehren, dort ruht. Die Mauern sind mit vielenGemälden in reichen Rahmen geschmückt; doch ist nichteines darunter, dessen Malercy einigen Werth hätte.

Von da führte man mich in die Kapelle vom bren-nenden Dornbusch, wie man sie nennt.

»Moses aber hütete die Schafe Jethros, seinesSchwähers, des Priesters in Madian; und da er die