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gesehen, die mit zwey große» mit Wasser gefülltenSchlauchen beladen waren, und ich war erstaunt über !die Leichtigkeit, mit der sie selbe auf den schwierigsten !Pfaden trugen.
Am 24. hatten wir einen weiten Weg zu machen;wir brachen daher sehr früh auf.
Je weiter wir kamen, desto mehr schienen sich dieSteine und Felsen vor uns zu vermehren, und recht-fertigten den Namen »des steinigen,« welchen der Theil IArabiens trägt, den wir durchzogen.
Es waren nun zehn Tage, daß wir Cairo verlassen !hatten. Es war iV-- Uhr, als ich aus einem Hügel ^angekommen endlich die heilige Spitze des Berges Si-nai sah, das Ziel meiner Reise. Ich stieg sogleich ab, kund andächtig hingestreckt betete ich mit- aller Kraft 1meiner Seele den an, der hier von Flammen umgeben !herabgestiegen war,
»um zu dem Volke Jakobs zu sprechen, um den iKindern Israels sein Gesetz zu verkünden.«*)
Ich habe mich schon oft in dem Falle befunden,Ihnen zu sagen, daß unter gewissen Lebens - Verhält-nissen, in gewissen Lagen, die Gefühle so lebhaft wer-den, und die Eindrücke, die sie hervorbringen, so tiefsind, daß die menschliche Sprache keine Ausdrückefindet, sie gehörig zu schildern. Ich habe diese Er-fahrung gemacht, als ich Jerusalem vor mir liegensah, als ich den Calvarienbcrg bestieg, als ich das
») Erodus. XIX.