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Theil 3 (1837)
Entstehung
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Die Waffe der Beduinen ist eine Luntenflinte;man könnte ihnen die schönste europäische Flinte ge-ben, sie würden sich ihrer nicht bedienen. Wenn manihnen die Bortheile derselben erklärt, so hören sie miteinem ungläubigen und mitleidigen Lächeln zu. ImGürtel tragen sie noch einen krummen, gewöhnlich mitSilber eingelegten Dolch, der ungefähr zwey Fuß langund zweyschneidig ist.

Als ich den Stamm vorüber ziehen sah, von demich Ihnen am Anfange dieses Briefes sagte, konnteich nicht ohne ein Gefühl des Mitleidens mit diesenarmen Leuten die besondere Art Esel betrachten, die siebey sich hatten. Diese Thiers tragen auf einem kleinenKörper einen außerordentlich großen Kopf. Ich kannIhnen davon keine bessere Vorstellung geben, als wennich Ihnen sage, daß sie so ziemlich aus Holz grob ge-schnitzten Eseln gleichen, die man auf den Märkten derDörfer findet. Wie sehr unterscheidet sich ihre Gestaltvon der schönen Gestalt der egyptischen Esel! Da ichan diese gewohnt war, so nöthigte mich der häßlicheAnblick jener, die Augen abzuwenden. Doch wie un-gerecht war ich! Diese Art Esel ist ein Schatz fürdie Beduinen des steinigen Arabiens. Sie erklimmenmit einer außerordentlichen Leichtigkeit die Felsen, umhier Waffer zu holen, sie haben eine außerordentlicheStärke, und sind unermüdlich. Die Beduinen ver-sicherten mich, daß sie den schönsten Esel von Caironicht zu den Arbeiten brauchen könnten, zu welchen sieden ihrigen gebrauchen. Ich habe in der That einige