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Theil 3 (1837)
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kommen zu diesen verschiedenen Gegenständen, die ihrgewöhnliches Geräth ausmachen, noch einige wolleneSäcke, welche zum Fortschaffen der Kohlen dienen,mit welchen sie Handel treiben.

Mit Ausnahme von sehr kleinen und sehr seltenvorkommenden Stücken Erdreich, die mit schlechten Zäu-nen umgeben sind, findet man kein Eigcnthum dieserArt auf der Halbinsel des Sinai. Ein oder mehrereKamecle, einige Ziegen, Hämmel, das ist der ganzeReichthum einer arabischen Familie. Jeder Stammbreitet sich auf einem Landstriche aus, der noch nichtvon einem andern besetzt ist; hier lebt er, hier läßt^rseine Heerde weiden, hier erzeugt er seine Kohle, undbleibt so lange da, als der Ort seinen Bedürfnissen Ge-nüge leisten kann. Der Rcichthum zeigt sich durchdie Zahl der Kamcele; wer keines hat, ist arm. Mansagt sprichwörtlich von ihm: »Er ist arm, er hat keinKameel,« und setzt hinzu: »Gott trägt Sorge für ihn,wer hat, der gibt ihm.«

Da die Heelden sich häusig vermischen und die Zelteoffen bleiben, so ist es für die Araber von der höchstenWichtigkeit, ihren Kindern schon frühzeitig einen großenAbscheu vor dem Diebstahl einzuflößen, und diesesVerbrechen sehr strenge zu bestrafen. Sie erzählenund rühmen die Gerechtigkeit eines Vaters, dem seineeigene Tochter eine Ziege gestohlen hatte. Er verfolgtedie Schuldige in die Berge, und als er sie fand, wiesie eben ein Stück der gestohlenen Ziege braten lassenwollte, band er ihre Hände und Füße zusammen, und

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