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der Beine. Uebcr demselben tragen sie eine Art vonLeibrock, der ebenfalls von Leinwand, weiß und braungestreift, ohne Aermel und auf der Borderseite offenist. Auf den Seiten hat er einen Schlitz, um dieArme durchstecken zu können. Im Sommer tragensie nur das Hemd, welches sie mit einem ledernen Gür-tel zusammenhalten. Auf dem Kopfe haben sie einenrothen oder weißen Turban; die Kinder sind ohneKopfbedeckung. Ihre Fußbekleidung besteht gewöhn-lich aus Sohlen oder Sandalen, die sie mit einem Rie-men, oder mit einer wollenen Schnur am Fuße befe-stigen; ihre Füße sind nackt.
Die Kleidung der Weiber besteht, wie bey den Egyp-tierinnen, aus langen Beinkleidern von Leinwand undeinem auf der Brust offenen Rocke von blauer Lein-wand mit weiten Acrmeln, die bis zur Hälfte ihrerLänge aufgeschlitzt sind. Ein Stück schwarzen Zeuges,acht bis neun Zoll breit und zwanzig lang, bedecktihr ganzes Gesicht, die Augen sind ausgenommen. IDarüber werfen sie einen weißen Schleyer. Ein Hals- Iband von Glas schmückt ihren Hals; mehrere zieren den ^obern Theil des Fußes mit dicken silbernen Ringen.
Das Geräth dieser Stämme ist eben so einfach,wie ihre Kleidung: es besteht in einem Zelte von brau- lner Wolle, das die Beduinen selbst verfertigen, einigenSteinen, um das Getreide zu mahlen, einigen Kaffee-töpfen, einem Werkzeug, um den Kaffee zu brennen,einem irdenen Mörser, um ihn darin zu zerstoßen, undeinem Kessel. Bey Leuten, die wohlhabender sind,