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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
153
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Könige beraubt sah, und der Schrecken der übrigenWelt gewesen, in der Verbannung starb, auf einenFelsen mitten im Meere verwiesen, zwey taufend Mei-len von einem Sohne entfernt, der gleich bey seinerGeburt König war,'zwey tausend Meilen von denen,deren Halbgott, zwey tausend von denen, deren Geißeler war, und der von sich nichts zurückgelassen hat,als einen Sarg, auf dem die Hand Gottes schwerruhen bleibt.

Und von einem frommen Schrecken durchdrungenwarf ich mich auf die Kniee nieder, und betete diefurchtbaren Beschlüsse dieser göttlichen Gerechtigkeitan, die kein Hinderniß kennt, die wie es ihr gefälltThrone und Sceptcr zertrümmert, Nationen entstehenläßt und vernichtet, und die, wann sie will und wie siewill, Herrschaft oder Tod, Kronen oder Ketten verleiht.

Um 4 Uhr Nachmittags reiste ich ab, um bey denQuellen des Moses zu übernachten, und den Ortzu besuchen, wo der Ueberlieferung zufolge, die sich seitundenklichen Zeiten in Arabien erhalten hat, und welchemit den Meinungen der berühmtesten Gelehrten, alseines Pocoke, Shaw, Sicard u. a. übereinstimmt, dieIsraeliten, von Pharao verfolgt, durch das rothe Meerzogen. Ich hatte meinen Ianitscharen beauftragt, meinGepäck zu begleiten und mir um die Spitze des Meer-busens herum zu dem bestimmten Versammlungsortevoranzugehen; mein Scheck sollte ihm folgen, aber nurbis zu dem Ufer, das Suez gegenüber liegt, wohiner mein Dromedar führen und mich erwarten sollte.