des Hochmuthes dieses Königs und die Pracht seiner
hochblickenden Augen.«
»Darum daß er spricht: durch die Kraft meinerHand Hab' ich's gethan, und durch meine Weisheit binich klug gewesen; ich habe die Grenzen der Völker ver-rückt, ihre Fürsten beraubt, und wie ein Held die, soin der Höhe saßen, gestürzt.«
»Wie ein Vogelnest fand meine Hand die Starkeder Völker, und wie man Eyer sammelt, die verlassensind, also raffte ich alle Lande zusammen: und nie-mand war, der eine Feder bewegte, oder den Mundausthat, oder zischte.«
»Darf sich wohl rühmen die Axt wider den, derdamit hauet? oder die Sage sich brüsten wider den,der sie ziehet? Dieß wäre wie wenn die Ruthe sich er-höbe wider den, der sie hebt, oder wie wenn einStecken sich hübe, der ja Holz ist.«
»Darum wird der Herrscher, der Herr der Heer-schaaren unter seine Fetten die Darre senden, und unterfeiner Herrlichkeit wird ein Brand angehen, wie desFeuers Brand.«*)
O Eitelkeit des Hochmuthes! o Nichts der Größedessen, der sterben muß!
So sagten mir die Worte des Zsaias das wieder,was ich gesehen hatte, und machten mir das tragischeEnde des Eroberers erklärbar, welcher, nachdem er >so lange Zeit der Ruhm Frankreichs, das sich seiner
*) Jsaias Cap. 40.