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Theil 3 (1837)
Entstehung
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ropa viele Thränen und viel Blut erspart haben; aberer war von der Vorsehung bestimmt, die ZuchtrutheEuropa's zu seyn, das sich nur zu lange Zeit einesübergroßen Hochmuthes schuldig gemacht hatte, under durfte, wie alle Geißeln, nicht eher verschwinden,bis seine Sendung erfüllt war. Auf das Fenster ge-lehnt glaubte ich diesen außerordentlichen Mann mittenin den Fluthen zu sehen; ich sah sein Pferd mit weißerMähne, wie es der salzigen Woge seine breite Brustentgegensetzte, und die äußersten Anstrengungen machte,um das Ufer zu erreichen, während sein Reiter, ruhig,,unerschütterlich auf sein Glück baute, und eher micallen andern Dingen, als mit der ihm drohenden Ge-fahr, beschäftigt war.

Welche Eindrücke bestürmten mich während der kur-zen Zeit, die ich in dem Zimmer zubrachte, das dieserMann bewohnt hatte, welche Erinnerungen folgteneinander in meiner Seele!

»Er ist die Ruthe und der Stab meines Grimmes,spricht der Herr; in seiner Hand ist mein Zorn!«

»Wider ein treuloses Volk will ich ihn senden, undgegen das Volk meiner Wuth ihm Befehl ertheilen;daß er sich Raub nehme und Beute erbeute, und eszertreten lasse, wie den Gassenkoth.«

»Er aber denkt nicht also, und sein Herz meinetnicht so; denn er spricht:

»»Sind nicht die Könige sämmtlich meine Fürsten?««»Aber es wird geschehen, wenn der Herr vollbrachtalle seine Werke; dann will ich heimsuchen die Frücht