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Wasser zwey Stunden weit herbeyholen; es hat einensalzigen Geschmack, und man kann es nur mit Wider-willen trinken. Um es herbeyzuschaffen, machen Fahr-zeuge zweymal am Tage die Ueberfahrt an die östlicheKüste, die eine Meile entfernt ist. Man bringt esdann auf dem Rücken der Kameele an's Ufer.
Sonst verband ein Kanal den Nil mit dem rothenMeere, und dieser wohlthätige Fluß versorgte im Bor-überfließcn die Bewohner von Suez mit Wasser. Seitlanger Zeit sind von diesem großen Werke nur nochRuinen übrig. Man versichert als gewiß, daß derBicekönig die Absicht habe, ihn wieder herzustellen.
Die Ebbe läßt Mittags eine große Sandbank von. ungefähr zwey Stunden Länge zurück, auf deren östlicherSeite ein Weg ist, auf dem man zu den Schissen geht.
Man zweifelt heut zu Tage nicht daran, daß Suezdie alte Stadt sey, die unter den Ptolomäern Arsinoehieß, und die man später Cleopatridis nannte.
Ich stieg daselbst bey Herrn Manula, Agenten derindischen Kompagnie, ab, an den ich empfohlen war.Er ist ein schismatischer Grieche, der außer der arabi-schen Sprache, die er sehr gut spricht, auch einigerma-ßen die englische kennt, was mir erlaubte, mich mitihm ohne Dolmetscher zu unterhalten. Er ist Aufseherüber die Kohlenvorräthe, die für das Dampfschiff be-stimmt sind, das von Zeit zu Zeit von Bombay nachSuez kommt.
Ich setzte den Statthalter von meiner Ankunft inKenntniß, und zeigte ihm an, daß ich am Nachmittage