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Theil 3 (1837)
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heit? Es ist möglich; aber Thatsache ist es, daß derAraber nie zu schwatzen müde wird; es ist ein Gc-schrcy, ein Hin- und Hcrwogen von Worten, daS nichtaufhört und sich im Lager verdoppelt.

Als die Sonne aufging, brachen wir auf; wir zogenzwischen Sandhügeln hin, die rechts und links unsernGesichtskreis beschrankten. Noch zwey Stunden vonSuez entfernt sahen wir in geringer Entfernung zurLinken das befestigte Schloß Aschirud, an dessen Süd-seite die große Karavane vorüberzieht, die nach Mekkageht. Dieses Schloß liegt in einer unfruchtbarenEbene, die wir von einer unerträglichen Hitze niedergedrückt durchzogen. Bon diesem Punkte aus konntenwir Suez und das rothe Meer sehen, das an diegrößten Wunder erinnert, welche die Vorsehung zuGunsten des Volkes Israel gewirkt hat.

Eine Stunde von da ist ein Khan; es ist der erste,den wir antrafen. Zur Seite befindet sich ein Brun-nen, wo unsere Kameele, die seit drey Tagen nichtgetrunken hatten, ihren Durst löschen konnten.

Die Umgebungen von Suez sind so traurig, daßes mir unmöglich ist, eine Schilderung davon zu geben.Man findet da in einem Umkreise von mehreren Meilennicht ein Hälmchen Gras; Sand, Staub, Steine, da-ist Alles. Die ganze Natur hat, wohin inan seineBlicke nur immer wenden mag, ein grauliches An-sehen: weißgrau, dunkelgrau, grau, das etwas Hellerist, aber immer grau. Es ist der nemliche Anblick, wieihn die öden Umgebungen des tobten Meeres darbieten.